Eines darf vorweg genommen werden: Das Beste an diesem Samstagabend war die Tatsache, dass wir 2 Punkte eingefahren haben. Als Aufsteiger sollte man insofern nicht unzufrieden sein. Aber ein wenig Selbstkritik sei dann doch angebracht!
Es war kein wirklich schön anzusehendes Spiel. Beide Teams zeigten über die gesamten 60 Minuten einige Unzulänglichkeiten (technische Fehler, ungenügendes Passspiel, fehlendes Timing). Wir gerieten zwar während der gesamten Partie nie in Rückstand und konnten immer wieder einen Vorsprung von bis zu 3 Toren erarbeiten, es gelang uns allerdings nicht diesen auszubauen. Zum Einen scheiterten wir für meinen Geschmack zu häufig in aussichtsreichen Abschlusssituationen. Zum Anderen muss man darüber hinaus bei 3 zu 8 Zeitstrafen zu unseren Gunsten deutlich früher für klare Verhältnisse sorgen. Es gelang uns viel zu selten die eigene Überzahlsituation konsequent zu nutzen. Stattdessen ließen wir Spandau - auch begünstigt durch manch Abstimmungsschwäche im Innenblock - immer wieder herankommen. So blieb dieses Spiel bis zur Schlussminute spannend. Ca. 30 Sekunden vor Ultimo sorgte Almin dann für das erlösende 29:27…
Spielfilm: 1:1, 3:1, 6:2, 7:5, 9:6, 10:7, 11:10, 12:12, 16:13 HZ-Ergebnis
17:16, 19:18, 21:18, 22:20, 24:21, 24:24, 26:26, 27:27, 29:27 Endergebnis
Spieler/Tore(davon 7-Meter)/2-Minuten-Strafen:
Benjamin Wille/9(4), Almin Kuc/2, Daniel Baer/2(1), Bernd Kyborg/5/1, Marc Herrmann/4, Enis Askar/0, Cornelius Jensch/1, Tim Zett/1, Mathias Schnabl/0, Marco Schmidtmann/0, Patrick Holzer/5, Max Schmidtberg/0, Mathias Girbig (TW), Jörg Neumann (TW)